Kuba

Im touristenfernen Stadtteil La Lisa in Havanna leben über 80 Kinder, betreut von Marina, ihrer Lehrerin. Ihnen fehlt es an Schulsachen, Stiften, Papier, Kleidung uvm. Unter ihnen sind auch 30 musikbegeisterte Kinder. Sie sind alle Mitglieder einer Tanzgruppe. Treffen sich regelmäßig, trainieren ehrgeizig. Viele möchten es in eine der berühmten Tanzschulen schaffen. Für eine Zukunft als Tänzer. Tanz und Karneval sind Tradition und ein Sprungbrett in die ganze Welt. Alle sind mit Freude und Eifer dabei. Was fehlt ist eine richtige Musikanlage. Der keniale Kurt hat Marina und die Kinder schon einige Male besucht. Und versetzt Berge für sie.

 

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Kinder. Über 80 Kinder, 30 davon in einer Tanzgruppe. Es fehlt ihnen an Schulsachen, Kleidung und eine Musikanlage. Tanz und Musik sind für sie das Größte.

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Kuba. Sportklettern. Es gibt einige Spots auf Kuba. Aber offiziell ist das Klettern verboten. Wandern, das Hinterland erkunden. Sich treiben lassen.

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Athleten. Kurt Hartel und Fuzzy Garhammer. Freerider der ersten Stunde und Alpinisten. Nach Kuba zieht sie die Musik. Kurt Hartel als Musiker, Fuzzy Garhammer als Filmemacher.


Ansprechpartner. Marina. Sie kennt die Kinder im Viertel und ihre Familien. Arbeitet als Lehrerin an der örtlichen Schule und leitet die Tanzgruppe. Von Marina wissen wir, was die Kids brauchen.


Im Dezember 2015 erreichen die Kids in Lalisa die ersten Shirts und Bälle. Im September 2016 folgte der zweite Besuch. Und es geht weiter. Im Dezember 16 bringt Kurt ihnen einen PC für die Schule. Es wird nicht sein letzter kenialer Besuch bleiben.

aus Kurts Reisebericht
Aufbruch zur Schule – die Comparsas warten. Die Schule ist ein paar hundert Meter weiter, vorne am Eck. Es stehen bereits Leute neugierig vor dem Zaun. Innerhalb des Zauns, auf dem Sportplatz, sind bereits kostümierte Kinder und Jugendliche zu sehen,

Im Lehrerzimmer werden wir von der Schulchefin begrüßt. Sie stellt uns ein junges Mädchen von etwa 14 Jahren vor. Sie hat es bereits in die höhere Gruppe der Comparsas geschafft. Sie ist beindruckend geschminkt und kostümiert. Die Lehrerein stellt uns zwei weitere Verantwortliche vor – eine freundliche Dame, die die künstlerische Leitung inne hat, sowie einen gemütlich wirkenden älteren Mann, den, würde man ihn in eine Lederhose stecken, problemlos im Oberland nach der nächsten Dorfwirtschaft fragen würde. Selbstverständlich spricht er kein Deutsch und kein Englisch. Fuzzy und er verstehen sich wundersamerweise auf Anhieb prächtig miteinander.

Der cubanische „Bayer“ betreut die erfahreneren und besonders guten Gruppen, die dann mit ihrem Programm quer durchs Land reisen oder gar ins Ausland reisen dürfen. Die älteren Teilnehmer der Tanzgruppen bilden wiederum die Jungen und Jüngsten aus – ein raffiniertes  wirksames Ausbildungssystem.

Auf meine Nachfrage, was man den wie fördern könnte, bekommen wir zögerlich die Antwort, daß eine richtige Anlage ganz toll wäre.

Es geht los, der Tanz beginnt, zunächst ohne Musik. Fuzzy und Maxi filmen. Die Rumba-Band macht sich zurecht. Dann geht’s weiter mit wilder Life Musik. Die ganze Angelegenheit macht offensichtlich allen riesigen Spaß.  Selbst die neugierigen Zaungäste, außerhalb des Platzes zucken und tanzen am Zaun mit.

Wir freuen uns das miterlebt zu haben und obendrein Filmmaterial eingefahren zu haben. Wir kommen wieder, und bringen eine Musikanlage mit. Logisch.